Landeswahlleiter

Freistaat Ostdeutschland

Methodik

Transparenzseite zu Datenherkunft, Modellannahmen und Berechnungslogik der Wahldarstellungen im Portal.

Welche Daten sind simuliert?

Sämtliche Wahl- und Geodaten sind fiktive Simulationsdaten. Die Datenhaltung erfolgt ausschließlich statisch in JSON- und GeoJSON-Dateien im Repository.

Das Portal lädt zur Laufzeit keine externen APIs, keine Datenbank und keinen externen Kartendienst. Neue Wahldaten werden als versionierte JSON-Datensätze ergänzt und beim statischen Build eingebunden.

Vereinfachtes Wahlmodell

  • Landtag: eine Listenstimme, zentrale Auswertung landesweit, Landkreiskarte der stärksten Partei.
  • Bundestag: eine Listenstimme in der Portaldarstellung und Wahlkreiskarte der stärksten Partei.
  • Zusätzlich: ein gesondertes Direktmandat Ostdeutschland als eigener Simulationsbaustein.

Wie Sitze berechnet werden

Die Sitzverteilung im Landtag wird mit Sainte-Laguë/Schepers bei einer 5%-Schwelle modelliert.

Kontrollrechnung für Wahl zum 7. Ostdeutschen Landtag:

  • Volksfront: 5 Sitze
  • Bündnis Demokratie Europa an der Elbe: 4 Sitze
  • Freiheitliche Reformpartei Ostdeutschland: 2 Sitze
  • Die ostdeutschen Patrioten: 2 Sitze
  • Christlich Demokratische Partei Landesverband Ost: 2 Sitze

Warum Landkreise und Wahlkreise kartiert werden

Karten dienen als regionale Orientierungsebene. Bezirke sind Filter- und Aggregationsraum; zentrale Ergebnisebenen bleiben Landtag und Bundestag.

Historische Referenzkarten werden als Gebietssieger direkt in den lokalen Wahldatensätzen gepflegt. Daraus werden keine regionalen Prozentwerte konstruiert; die interaktiven Karten bleiben D3-SVG-Karten auf Basis der lokalen GeoJSON-Dateien.

Die GeoJSON-Geometrien werden vorsichtig behandelt: Eine künftige Performance-Optimierung darf die fachliche Formtreue nicht substanziell reduzieren. Bevor Geometrien vereinfacht werden, sind Dateigröße, Renderzeit und sichtbare Grenzqualität gegeneinander zu prüfen.

Datenqualität und fehlende Regionalwerte

Datensätze können unterschiedliche Detailgrade haben. Wenn keine belastbare regionale Kartenauflösung vorliegt, zeigt das Portal keine künstliche Karte an. Wenn nur Gebietssieger, aber keine regionalen Prozentwerte vorliegen, wird dies in Karte, Tabelle und Datenhinweisen kenntlich gemacht.

Tabellen und Diagramme verwenden denselben Datensatz wie die Karte. Filter nach Bezirk oder Partei sind deshalb als Darstellungsfilter zu verstehen, nicht als Veränderung der zugrunde liegenden Wahlberechnung.

Archiv und Nachvollziehbarkeit

Mehrere Wahlstände können parallel im Portal auswählbar bleiben. Für Nutzerinnen und Nutzer ist dabei entscheidend, dass Datum, Datenstand, Quelle, Kartierungsgrad und Modellannahmen direkt beim Datensatz erkennbar sind.

Bedeutung des Direktmandats Ostdeutschland

Das Direktmandat ergänzt die Listenstimmen-Auswertung von 8. Deutscher Bundestag – Ostdeutschland um ein einziges ostweites Einzelmandat. Es ist eine transparente Modellannahme und kein Nachbau des realen Bundeswahlrechts.